„Im Spiegel sieht man nicht nur wer man ist, sondern auch wer man sein kann“
 
Am Samstagabend, 05. März 2016, empfangen die Wasserballer der SG Stadtwerke München den Ligakonkurrenten aus Darmstadt.
 
Nach dem zuletzt sehr aufregenden Wochenende mit einer unglücklichen Niederlage und einem souveränen Sieg, jeweils vor heimischer Kulisse, wollen die Münchner sich gestärkt und hungrig auf 2 Punkte zurückmelden. Diese Woche hat sich das Team für das bevorstehende Spiel gegen Darmstadt mit sehr intensiven Trainingseinheiten vorbereitet. Dabei wurden vor allem neue und innovative Trainingsmethoden von Spielertrainer Ivan Mikić in den Trainingsplan eingebaut. Anstatt Spurts, Wasserballlagen und Passübungen zu trainieren, standen diese Woche intensive Schwimmübungen mit dem Schwimmseil, Schwimmduelle eins gegen eins und viele Trainingsspiele auf dem Übungsprogramm.
 
Mikićs Zielvorgabe für das kommende Spiel ist eindeutig: „ Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann nicht überholt werden. Wir werden in der Zukunft noch weitere Wege einschlagen als bislang und weiterhin stetig an uns arbeiten.“
 
Vor dem Hintergrund der Überschrift: „Ich möchte meine Mannschaft weiterhin fordern und fördern - Wir können noch besser werden. Die harte Arbeit wird hoffentlich noch mehr Früchte tragen. Wir werden dann hier und da im Spiegel sehen können, wer wir sein können.“
 
Die Daten zum anstehenden Spiel:
SG Stadtwerke München  – WV Darmstadt 70
Samstag, 05. März 2016, 18:00 Uhr
Ort: Anton-Fingerle-Bildungszentrum

Den Geist nicht besiegen können

München scheitert am vergangenen Samstag gegen Leimen an sich selbst und dem starken Gästetorwart – Souveräner Sieg am Sonntag gegen Frankfurt

„Das sind Situationen, da freut sich das Torhüterherz, auch wenn es der gegnerische Torwart war – aber wir haben es ihm teilweise auch leicht gemacht“, haderte der dauerverletzte Münchner Torhüter Robert Idel sichtlich gefrustet nach dem einzigen Samstagabendspiel der Wasserballer in der Olympia-Schwimmhalle in der gesamten Saison. Doch war nicht alles schlecht bei jener samstagabendlichen 9:10 (2:0; 3:6; 1:1; 3:3) Niederlage, an der die bayerischen Landeshauptstädter nicht nur die dritte Niederlage dieser Saison (mehr als in der gesamten letzten Spielzeit), sondern auch die erste Heimspielniederlage in der 2. Wasserball-Bundesliga Süd seit 2014 hinnehmen mussten.

„Abschlussschwach und Konteranfällig. Das waren heute unsere beiden Probleme und Leimen hat sie gnadenlos ausgenutzt. Wir waren gut vorbereitet, konnten aber am Ende die zahlreichen Ausfälle nicht kompensieren und irgendetwas in unserem Kopf nicht beiseiteschaffen. Schade, aber ich bin stolz wie meine Jungs gefightet haben“, fasste Spielertrainer Ivan Mikić nach dem Spiel geknickt zusammen und führte fort: „Dennoch denke ich, dass wir den Zuschauern eine spannende, wenn auch nicht mit Happy End verzierte Show geboten haben.“

Erfolgreich mit harter Arbeit und Teamgeist

Die Wasserballer der SG Stadtwerke München überzeugen in Frankfurt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und gewinnen mit 17:10

Nach einer knapp vierstündigen Anreise starteten die Münchner am vergangenen Samstagzunächst etwas zögerlich in die Begegnung gegen die Mannschaft des EFSC aus Frankfurt. Erst in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels schienen die Jungs von Spielertrainer Ivan Mikić ins Spiel gefunden zu haben und konnten durch drei aufeinander folgende Treffer einen 1:0 Rückstand schnell aufholen.

Je länger das Spiel andauerte, desto mehr nahm es an Fahrt und Dynamik auf. Gründe dafür waren u. a. die vielen Überzahlsituationen der Münchner, in denen sie ihre Chancen nutzten und sich bis zum Ende des zweiten Viertels einen komfortablen Vorsprung von 5 Toren erarbeiten konnten.Gerade die neue Überzahltaktik, die Mikić mit seinem Team bereits imTestspiel gegen die Mannschaft aus Salzburg und in zahlreichen Trainingseinheiten erprobt hatte, machte sich nunmehr bezahlt.Nach der Halbzeitpause wurde es aber noch einmal spannend als die Frankfurter den Vorsprung auf 3 Tore verkürzen konnten. Doch der Sieg der Münchner schien aufgrund der starken Mannschaftsleistung zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet und so beendeten die bayerischen Landeshauptstädter das Spiel erfolgreich mit 17:10.